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      Etwas Geschichte



      Das Kloster St. Gallen klagte 816 gegen die Erben eines Adligen namens Alberich, der hatte um 794 das Dörflein "Sconiunebirich" mit Land und Leuten dem Kloster geschenkt. Deshalb auch der Bär im Wappen der Gemeinde, (der Bär war das Wappentier von St. Gallen). Die Erben wollten allerdings davon nichts wissen. Der Abt hatte jedoch großen Einfluß beim Kaiser Ludwig und so blieb es bei der Schenkung. Texte und Urkunden dieses Streites sind noch erhalten.

       

      Ungefähr 100 Jahre blieb "Sconiunebirich" im Besitz des Klosters St. Gallen. Doch weil es relativ weit von St.Gallen weg lag, tauschte man es 894 mit Gütern eines Adligen, namens Anno. Lt. Urkunde von 895 gab es damals schon eine kleine Kirche oder Kapelle.

       

      Ab da verschwand "Sconiunebirich" aus den Akten des Klosters.

       

      Ab 1275 ist "Sconiunebirich" als Pfarrei genannt, und eine kleine Holzkirche stand im Pfarrgarten.

       

      1427 kaufte das Kloster Ochsenhausen von der reichen Patrizierfrau Elisabeth Strölin, Witwe des Ulmer Bürgermeisters Johannes Strölin, die Besitzungen in Schönebürg und Dietenbronn.

       

      1438 wurde die Kirche dem Kloster Ochsenhausen einverleibt.

       

      1712/1713 erbaute das Kloster Ochsenhausen eine neue Pfarrkirche auf dem Gelände des "Schloßberg". Der alte , massive Turm wurde mit einbezogen. Der Turm ist aus dem 15. Jhd. und als Wehrturm ausgelegt, er hat sehr dicke Mauern und Schlitzöffnungen als Fenster, die Turmtreppe verläuft in der Mauerdicke und ist deshalb sehr schmal.

       

      1932-1937: Erweiterung der Pfarrkirche durch Pfr. Karl Ehrler und Pfr. Otto Epple.

      Die Ausmalung des Chorbogens und des Altarraumes übernahm der Ulmer Maler Prof. Wilhelm Geyer (1900-1968), auch die Glasfenster sind von ihm.

       

      1939: Primiz des späteren Theologieprofessor Alfons Auer

      1962: Neue Glocken, finanziert vom "Verschönerungsverein Schönebürg"

      1975: Neugestaltung des Altarraumes. Altarweihe durch Weihbischof Dr. Georg Moser.

      1984/1985: Komplette Innenrenovation der Pfarrkirche unter Pfr. Adolf Nachbaur